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Zürich: Tierische Jäger in der Stadt - Fuchs, Dachs & Co.

Raubtiere im Siedlungsraum

Fuchs, Dachs und Steinmarder sind Raubtierarten, die sich im gesamten Siedlungsraum der Stadt bewegen und sich bestens an das Leben in menschlicher Umgebung angepasst haben. Der Baummarder, die vierte Art, ist mehrheitlich ein Waldbewohner – taucht jedoch seit etwa zehn Jahren vermehrt auch in städtischen Gebieten auf.

Alle vier Arten sind überwiegend nachtaktiv und meist unauffällig und heimlich unterwegs. Viele Zürcherinnen und Zürcher haben sie bisher nur selten oder noch nie beobachtet.

Raubtiere jagen andere Tiere und leben ganz oder teilweise von tierischer Nahrung, fressen jedoch oft auch Beeren, Fallobst und Kleintiere wie Regenwürmer. Sie haben wichtige Funktionen für das ökologische Gleichgewicht, indem sie direkt und indirekt die Populationsdichte von anderen Arten mitbestimmen.

Fuchs
Steinmarder
Dachs
Mitmachen
Interessierte für Raubtiermonitoring gesucht

Gemeinsam mit interessierten Zürcherinnen und Zürchern möchten wir im Jahr 2026 den tierischen Jägern in der Stadt auf die Spur kommen. Um mehr über die Verbreitung und Populationsentwicklung der verschiedenen urbanen Raubtierarten und ihren Gesundheitszustand zu erfahren, wollen wir in der Stadt Zürich ein Monitoringnetz mit Wildtierkameras aufbauen. Hierzu suchen wir interessierte Personen aus der Stadt Zürich, die gerne eine solche Monitoring-Station für einen längeren Zeitraum betreuen möchten. 

Sind Sie interessiert, an der Aktion mitzumachen? Haben Sie einen Garten und können Sie sich vorstellen, diesen für eine Monitoring-Station zur Verfügung stellen? Um sich für das Projekt anmelden zu können, brauchen Sie ein Benutzerkonto. Mit einem Benutzerkonto können Sie unter "Interner Bereich" auf der Karte einsehen, für welche Gebiete wir noch Freiwillige suchen. Sie können sich auch direkt bei uns melden, um eine Teilnahme gemeinsam abzuklären. 

Würden sie gerne eine Kamerastation betreuen, haben aber keinen eigenen Garten? Oder haben Sie einen Garten, können oder wollen aber nicht selbst eine Kamera betreuen? Dann freuen wir uns über eine Nachricht auf zuerich@stadtwildtiere.ch mit Ihrer Adresse und Ihren Kontaktangaben. Wir melden uns dann mit weiteren Informationen bei Ihnen. 

Aktuell: Die nächsten Schritte

Im Verlauf des Mai 2026 werden die Standorte für die Wildtierkameras festgelegt. Wir werden uns dafür mit allen Interessierten, die sich bei uns gemeldet haben, in Verbindung setzen. Da die Standorte aus wissenschaftlichen Gründen gewisse Kriterien erfüllen müssen, muss jeder Standort genau geprüft werden. Danke für Ihre Geduld. 

Im Juni 2026 werden die Freiwilligen an den festgelegten Standorten eine Testphase durchführen, damit wir die Kameras und die gewählten Bereiche in den Gärten testen können. Danach können, falls nötig, nochmals Anpassungen vorgenommen werden. 

Im Juli 2026 startet das Kamerafallen-Monitoring. 

FAQ für Interessierte am Raubtiermonitoring

Interner Bereich Raubtiermonitoring

Dieser Bereich ist nur für angemeldete Benutzer:innen einsehbar. Bitte erstellen Sie ein Login, um sich für die Aktion anzumelden. 

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