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Zaunkönig
Troglodytes troglodytes

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Biologie

Der Zaunkönig ist einer der kleinsten Singvögel der Schweiz. Er brütet von April bis Juli meist gut versteckt in bodennahen Hecken, Sträuchern, Wurzeltellern, Wald, Parkanlagen. Hecken oder strukturreichen Gärten. Das Männchen baut mehrere Nester aus Moos, aus denen das Weibchen eines auswählt. Bei guten Bedingungen im Reviert verpaart sich das Männchen mit meherern Weibchen gleichzeitig. Der Zaunkönig ernährt sich von kleinen Insekten, Spinnen und anderen wirbellosen Tieren. Im Winter ist er auf schneefreie, strukturreiche Flächen angewiesen.

Erkennungsmerkmale

Sehr kleiner, rundlicher Vogel mit aufgestelltem Schwanz, rotbraunem Gefieder und heller, feiner Augenbraue. Lebhafter, trillernder Gesang deutlich lauter als seine Grösse vermuten lässt.

Gehört zu
Masse

Grösse: ca. 9–10 cm, Flügelspannweite: 13–17 cm, Gewicht: 8–10 g

Ähnliche Arten

Kaum zu verwechseln.

Aktivitätszeit

Ganzjährig aktiv, besonders auffällig während der Brutzeit im Frühling und Frühsommer durch seinen intensiven Gesang.

Lebensraum

Dichte Vegetation in Wäldern, Parks, Heckenlandschaften, Gärten und an Gewässerrändern. In der Schweiz vom Tiefland bis in alpine Lagen über 2000 m ü.M. verbreitet.

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Gefahren

Lebensraumverlust durch intensive Landschaftspflege (z. B. Entfernung von Unterholz) schadet ebenfalls. Kalte Winter mit geschlossener Schneedecke können zu hohen Verlusten im Bestand führen.

Fördermaßnahmen

Erhalt von bodennaher, dichter Vegetation wie Hecken, Totholzhaufen oder Astschichten. Naturnahe Gartengestaltung mit einheimischen Gehölzen und wilden Ecken, angepasste Pflegemassnahmen.

Beobachtungstipps

Der Zaunkönig lässt sich gut durch seinen lautstarken, rollenden Gesang orten – oft von erhöhten Singwarten wie Wurzelstöcken oder Steinhaufen. Sichtungen sind schwieriger: Der Vogel huscht flink und heimlich durch dichtes Unterholz. Im Winter kommt er manchmal in Siedlungsnähe, vor allem in strukturreichen Gärten oder an Komposthaufen.

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